Green Steps ARK

2. FAQ – Die ARK für Schulen


2.1.Was leistet die ARK für Schulen?

Die Green Steps ARK (Activate – Restore – Know) ist eine freie, Open‑Source‑Web‑App, die Lehrer:innen dabei unterstützt, den Lernraum vom Klassenzimmer in den Freiraum zu erweitern. Sie verbindet ortsbezogene Bildung (place‑based education), und digitale Werkzeuge zu einem Outdoor‑Learning‑Management‑System.


2.2.Was bedeutet Place‑Based Education?

Place‑Based Education ist ein pädagogischer Ansatz, bei dem der konkrete Lebensraum der Schüler:innen – Schulgebäude, Nachbarschaft, Gemeinde und Bioregion – zum zentralen Lerngegenstand wird.

Lernen findet dort statt,

  • wo Kinder leben,
  • was sie täglich sehen,
  • und wofür sie Verantwortung übernehmen können.

Die ARK unterstützt Place‑Based Education, indem sie:

  • Lernorte im Freiraum kartierbar macht
  • Projekte, Routen und Aufgaben strukturiert
  • Lernfortschritt sichtbar macht
  • Zusammenarbeit zwischen Schüler:innen, Lehrpersonen und Eltern erleichtert

Ein Überblick zur Methode:
https://www.researchgate.net/publication/379669944_Scaling_Place-Based_Education_Through_a_Networked_Game


2.3.Welche Zonenlogik liegt der ARK zugrunde?

Die ARK verwendet eine einheitliche Zonenlogik für Schulen und Gemeinden, angelehnt an Permakultur und ortsbezogene Pädagogik.

 

Zone 0 – Gebäude
Schulgebäude, Klassenräume, Turnsaal
→ Vorbereitung, Reflexion, Dokumentation

 

 

Zone 1 – Schulaußenbereich
Schulgarten, Schulhof, direkte Freiflächen
→ sicherer Einstiegsraum, besonders für jüngere Schüler:innen

 

Zone 2 – Schulumgebung / Nachbarschaft / Grätzl
Parks, Straßenbäume, Bäche, lokale Plätze
→ Erkundung, Kartierung, erste Verantwortung

 

Zone 3 – Gemeinde / Bezirk / Stadtteil
Öffentliche Grünräume, Natur‑ und Kulturdenkmäler
→ Kooperation mit Gemeinde, Citizen Science, Exkursionen

 

Zone 4 – Ökoregion
Zusammenhängender Naturraum mit gleichen klimatischen und ökologischen Bedingungen
→ zB regionale Flusslandschaften, Wald‑ oder Agrarräume
Beispiel: https://www.researchgate.net/publication/398572966_Scaling_bioregional_identities_in_the_5-country_biosphere_park_Mura-Drava-Duna

 

Zone 5 – Bioregion
Großräumige ökologische und kulturelle Einheit
→ Identität, Biodiversität, langfristiges Systemverständnis

 Diese Logik ermöglicht altersgerechtes, sich ausweitendes Lernen vom sicheren Raum hin zur Bioregion.


2.4.Wie unterstützt die ARK Schulen konkret im Unterricht?

Die ARK funktioniert als digitale Infrastruktur für den Freiraum:

  • Planung und Durchführung von Outdoor‑Unterricht
  • Kartierung von Natur‑ und Kulturelementen
  • Spielerische Aufgaben, Quizze und Routen
  • Dokumentation von Lernfortschritten
  • Gamification (Badges, Punkte, gemeinsame Ziele)
  • Wiederverwendbare Best‑Practice‑Formate

Vergleichbar mit einem SIS (Student Information System) – aber für draußen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Student_information_system


2.5.Wie sieht der Projekteinsteig für Schulen aus?

Der Einstieg erfolgt strukturiert:

  1. Informationsgespräch
    Klärung von Alter, Klasse, Umgebung, Zonen, Zielen
  2. Lernort‑Mentor‑Training (etwa 3h)
    Einführung in Methodik und ARK‑Grundfunktionen
  3. Vorbereitung
    Inhalte werden vorab in der ARK sichtbar gemacht
  4. Durchführung
    Präsenz‑Workshops (offline oder ARK‑unterstützt)
  5. Nachbereitung
    Dokumentation, Feedback, dauerhafte Nutzung als „Freiraum‑Klassenzimmer“

2.6.Welche fertigen Workshops stehen Schulen zur Verfügung?

In der ARK‑Bibliothek sind zahlreiche frei zugängliche, zweisprachige Workshops verfügbar – einige offline, andere ARK‑unterstützt.

https://ark.greensteps.me/library

 

Diese Formate eignen sich besonders für einen niederschwelligen Projektstart.

 https://www.greensteps.me/library/10-bfg-guardian-workshops-online.php

 


2.7.Wie wird Qualität und Sicherheit gewährleistet?

  • Arbeit mit 2 Trainer:innen pro Klasse
  • Klare Rollen (Moderation / Support)
  • Verschriftlichte Best‑Practice‑Formate
  • Interne Feedback‑ und Evaluationsprozesse
  • Community‑, Commons‑ und Ecoregion‑Mentor‑Ausbildungen
  • Erste‑Hilfe‑Trainings

Digitale Qualitätssicherung durch:

  • standardisierte Formate
  • Gamification
  • unmittelbares Feedback in der App

2.8.Warum ist das für Schulen gerade jetzt relevant?

  • Lehrkräftemangel erhöht den Bedarf an gut vorbereiteten, leicht einsetzbaren Formaten
  • Mentale Gesundheit und Naturkontakt sind wissenschaftlich gut belegt
  • Screen‑Überlastung erfordert sinnvolle Alternativen
  • Integration gelingt leichter über gemeinsame Naturerfahrung
  • KI hat einen Paradigmenwechsel im Bildungssystem eingeleitet: statt abstraktem Wissen treten konkretes Verständnis von Systemen und der Aufbau und die Erhaltung von gesunden Beziehungen in den Vordergrund

Die ARK reduziert organisatorische Hürden und macht Freiraum‑Unterricht skalierbar und teamfähig.


2.9.Welche Rolle spielt die ARK langfristig für Schulen?

Langfristig ermöglicht die ARK:

  • ortsbezogene Lehrplanentwicklung
  • stärkere Schul‑Gemeinde‑Verbindung
  • Beitrag zu Klimawandelanpassung und Lebensqualität
  • Entwicklung von bioregionalen Identitäten
  • Paradigmenwechsel von Wettbewerb hin zu Kooperation

2.10.Wo finde ich weitere Informationen?


3. Herausforderungen im Bildungsbereich & die ARK als Lösungskatalysator


3.1.Welche pädagogische Grundidee verfolgt die ARK?

Die ARK unterstützt ein kooperatives Lernmodell, das auf place‑based learning, Gemeinwohlorientierung und ökologische Verantwortung ausgerichtet ist. Lernen wird nicht als individuelle Wissensabfrage verstanden, sondern als gemeinsamer Prozess, bei dem Schüler:innen, Lehrkräfte und lokale Akteure zusammenarbeiten, um ihren Lebensraum zu verstehen, zu pflegen und weiterzuentwickeln.


3.2.Was bedeutet „kooperatives Lernen“ in der ARK konkret?

Kooperatives Lernen in der ARK heißt, dass Lernprozesse:

  • gemeinsam geplant (z.  Kartierung eines Ortes),
  • arbeitsteilig umgesetzt (Teams, Rollen, Arbeitspakete),
  • transparent dokumentiert
    und reflektiert ausgewertet

Die ARK macht diese Zusammenarbeit sichtbar – nicht nur als Teilnahme, sondern als qualitative Lern- und Gestaltungsleistung.


3.3.Wie wird Lernen sichtbar gemacht – ohne klassische Notenlogik?

Die ARK visualisiert Lernprozesse über:

  • НАГРАДНЫЕ БАЛЛЫ (Zeit und Engagement für sinnvolles Lernen und Mitwirken),
  • Badges und Quests (abgeschlossene Lern- und Praxisaufgaben),
  • Beiträge zu realen Orten (z.B. Kartieren oder Pflegen von  Bäumen, Wegen, Gewässern, Kulturorten)

So entsteht ein Lernportfolio, das zeigt wie und woran gelernt wurde – nicht nur dass etwas erledigt wurde.


3.4.Was ist mit „bioregionaler Identität“ gemeint?

Antwort:
Bioregionale Identität beschreibt, wie gut sich Lernende mit ihrem lokalen Natur‑ und Kulturraum auskennen und verbunden fühlen.
Die ARK macht diese Entwicklung sichtbar, indem sie:

  • Kenntnisse über Ökosysteme, Arten und Landschaften abbildet,
  • Engagement für den eigenen Lebensraum dokumentiert,
  • Lernen nicht an abstrakte Inhalte, sondern an konkrete Orte knüpft.

Das Ziel ist nicht Bewertung, sondern Bewusstseinsbildung und Zugehörigkeit.


🎥 Erklärvideo: Overview Effekt und Bioregionen

Das folgende kurze Manual‑Video zeigt warum Bio- und Ökoregionen als alternative Organisationsturuktur zu Nationalstaaten notwendig sind.

👉 [Erklärvideo ansehen]


3.5.Warum ist bioregionale Identität heute pädagogisch relevant?

Viele Bildungssysteme stehen vor der Herausforderung, Zugehörigkeit und Orientierung in kulturell und sprachlich vielfältigen Klassen zu fördern. Klassische Lehrpläne reagieren darauf oft langsam und abstrakt. Die ARK setzt hier an, indem sie den gemeinsamen Lebensraum als verbindenden Lernkontext nutzt. Natur‑ und Kulturlandschaften sind für alle Kinder und Jugendliche gleichermaßen erfahrbar – unabhängig von Herkunft oder Erstsprache.


🎥 Erklärvideo: Bioregionen und Gemeinden als Lernräume

Das folgende kurze Manual‑Video zeigt wie die ARK Bioregionen und Gemeinden als Lernräume strukturiert.

👉 [Erklärvideo ansehen]


3.6.Wie verbindet die ARK place‑based learning mit bioregional education?

Place‑based learning beginnt lokal, bioregionale Bildung erweitert den Blick systemisch. Die ARK verbindet beides über eine klare räumliche Lernlogik: vom konkreten Ort (zB einer Schule) hin zu größeren ökologischen Zusammenhängen. Schüler:innen lernen:

  • Was ist hier? (Place)
  • Wie hängt dieser Ort mit anderen Orten zusammen? (Bioregion)
  • Welche Verantwortung trage ich dafür? (Handlung)

So entsteht ein bioregionales Bewusstsein, das nicht abstrakt, sondern erlebt ist.

 

 

Technisch und inhaltlich wird diese Verbindung dadurch ermöglicht, dass die ARK wissenschaftlich fundierte biogeografische Daten integriert. Konkret bindet die ARK die Datensätze der NGOs Resolve und One Earth ein.

 

 

Jeder Lern‑ und Handlungsort wird dadurch automatisch in eine verschachtelte räumliche Struktur (nested structure) eingebettet:

Lernort → Gemeinde → Ökoregion → Bioregion → Biom → Reich.

 

 

Anwender:innen agieren somit immer von einem konkreten Ort aus innerhalb jener Territorien, die durch die Biogeografie wissenschaftlich beschrieben und belegt sind. Diese mehrskalige Perspektive wird in der ARK durch umfangreiche Gamification‑Elemente verstärkt: Fortschritt, Rollen, Badges und Narrative machen sichtbar, wie lokales Handeln mit regionalen und globalen ökologischen Systemen zusammenhängt – und motivieren dazu, Verantwortung über den eigenen Ort hinaus zu übernehmen.

 

 

Leg dir ein Konto auf der ARK an, um diese Perspektive konkret zu erfahren: https://ark.greensteps.me/about/


3.7.Wie unterstützt die ARK soziale Kohäsion und Integration?

Antwort:
Die ARK ermöglicht Lernen über das, was alle teilen:

  • den Schulweg,
  • den Bach,
  • den Park,
  • den alten Baum,
  • die Geschichte des Ortes.

So entsteht ein gemeinsames Bezugssystem, das:

  • interkulturelles Lernen erleichtert,
  • Verantwortung fördert,
  • Gemeinschaft über Alters‑ und Herkunftsgrenzen hinweg stärkt.

3.8.Ist die ARK nur für bestimmte Schulformen geeignet?

Antwort:
Nein. Die ARK ist formatoffen. Sie unterstützt:

  • Volksschulen (analog, begleitet, ohne individuelle Endgeräte),
  • Sekundarstufe I & II,
  • außerschulische Lernorte,
  • Gemeinden, Vereine und Initiativen.

Nicht die Technologie steht im Vordergrund, sondern die pädagogische Strukturierung von Lernen im realen Raum.


3.9.Welche Rolle spielen digitale Geräte – insbesondere bei Kindern unter 13 Jahren?

Antwort:
Bei Kindern unter 13 Jahren ist keine individuelle Nutzung von Mobiltelefonen vorgesehen.
Die ARK:

  • koordiniert Lernprozesse im Schulumfeld,
  • dokumentiert Ergebnisse durch Lehrkräfte oder Mentor:innen,
  • unterstützt analoge Formate wie Quizzes, Karten, Sammelkarten und Beobachtungsaufgaben.

Digitale Werkzeuge dienen der Organisation und Sichtbarmachung, nicht der Dauerbespielung.


3.10.Welchen Mehrwert haben Schulen und Gemeinden durch die ARK?

Antwort:
Die ARK liefert:

  • Übersicht über laufende und abgeschlossene Lernprojekte,
  • Einblick in Tiefe und Qualität von Engagement,
  • eine gemeinsame Plattform für Bildung, Umwelt und Gemeinwesen,
  • eine Grundlage für strategische Schul‑ und Gemeindeentwicklung.

Damit wird place‑based learning skalierbar, nachvollziehbar und langfristig nutzbar.


3.11.Was unterscheidet die ARK von klassischen Lernplattformen?

Antwort:
Im Unterschied zu klassischen Schulplattformen:

  • endet Lernen nicht im Klassenzimmer,
  • steht nicht Content‑Konsum, sondern Beziehung zum Ort im Mittelpunkt,
  • wird Wirkung nicht nur gezählt, sondern erzählt und sichtbar gemacht.

Die ARK ist kein weiteres Tool, sondern ein digitales Commons zur Unterstützung von place‑based learning Projekten.


3.12. Was ist die bildungspolitische Wirkung der ARK?

Die ARK macht place‑based learning und bioregionale Bildung systematisch skalierbar und schließt damit eine zentrale Lücke aktueller Bildungspolitik.

 

Bildungspolitische Wirkung in Kürze:

  • Umsetzung von BNE/ESD jenseits von Projekttagen
    Die ARK übersetzt Bildung für nachhaltige Entwicklung (SDG 7) in eine dauerhaft nutzbare Lerninfrastruktur – nicht als Zusatz, sondern als integrierter Lernmodus.
  • Verknüpfung von Schule, Kommune und Zivilgesellschaft
    Lernorte, NGOs, Gemeinden und Schulen arbeiten in einem gemeinsamen Rahmen. Bildung wird wieder eine öffentliche, gemeinschaftliche Aufgabe, nicht nur eine schulische.
  • Entlastung formaler Bildungssysteme
    Die ARK stellt frei zugängliche, erprobte Workshop‑Formate und Lernpfade bereit (z.  Guardian‑Workshops) und reagiert damit auf Lehrkräftemangel und Ressourcenknappheit.
  • Kompetenzorientierung statt Stofflogik
    Schüler:innen erwerben systemisches Denken, Verantwortungsübernahme und lokale Handlungskompetenz – Fähigkeiten, die in klassischen Curricula kaum abgebildet sind.
  • Evidenzbasierte räumliche Lernlogik
    Durch die Einbettung jedes Lernortes in Gemeinde, Öko‑ und Bioregionen wird Lernen anschlussfähig an Wissenschaft, Raumplanung und Umweltpolitik.

Kurz gesagt:
Die ARK unterstützt Bildungspolitik dabei, den Übergang von einem stoffzentrierten, national fragmentierten Bildungssystem hin zu einer ortsbezogenen, kooperativen und zukunftsfähigen Bildungsinfrastruktur zu vollziehen.

4. Die ARK zur Skalierung von ortsbezogenem Lernen an Schulen


4.1. Wie funktionieren place‑based learning Schulprojekte mit Unterstützung der ARK konkret?

Place‑based learning Projekte beginnen immer am realen Ort: im Schulumfeld, in der Gemeinde oder in einem Naturraum.
Die Green Steps ARK unterstützt dabei, Lernprozesse:

  • zu strukturieren
  • sichtbar zu machen
  • digital zu dokumentieren
  • und langfristig für andere nutzbar zu halten.

Schüler:innen erkunden Orte, dokumentieren Beobachtungen und entwickeln daraus Lernrouten, Quests oder Geschichten.
Die ARK dient dabei als Werkzeug im Hintergrund, nicht als Lehrplan.


4.2.Ist das eher ein einmaliger Workshop oder ein langfristiges Lernformat?

Beides ist möglich.

  • Einstieg: ein einzelner Workshop (z.  3 UE)
  • Vertiefung: mehrwöchige Projekte oder Semesterarbeiten
  • Langfristig: dauerhafte Lernorte, die von Jahrgängen weiterentwickelt werden

Projekte wie „Mura Calling“ in Bad Radkersburg zeigen, dass aus einem Schulprojekt:

  • dauerhafte Lernrouten
  • regionale Bildungsformate
  • und echte Beiträge zum Naturraumschutz entstehen können.

4.3.Welche Rolle spielt der Natur‑ und Landschaftsschutz dabei?

Eine zentrale.

Place‑based learning mit Unterstützung der ARK:

  • verbindet Wissen direkt mit Landschaftsräumen
  • macht ökologische Zusammenhänge erlebbar
  • fördert Verantwortung statt abstrakter Umweltbildung

Im Projekt Mura Calling entstand Schutzbewusstsein nicht durch Belehrung,
sondern durch Beziehung, Beobachtung und Mitgestaltung im Auwald‑ und Flussraum.

Lernen wird so zur Grundlage von Naturschutz und regionaler Identität.


4.4.Welche Altersstufen sind geeignet?

Die ARK ist altersunabhängig nutzbar, die Methoden werden angepasst:

  • Grundschule: Erkunden, Beobachten, Erzählen (angeleitet)
  • Sek I: Spielen, Kartieren, erste Gestaltung
  • Sek II: Entwerfen eigener Routen, Semesterprojekte
  • Gemeinden & Erwachsene: Pflege, Weiterentwicklung, Vernetzung

Das Beispiel Mura Calling zeigt, wie Projekte über mehrere Schulstufen hinweg wirken können.


4.5.Welche Rolle haben Lehrkräfte in diesen Projekten?

Lehrkräfte sind keine technischen Administrator:innen, sondern:

  • Lernbegleiter:innen
  • oft auch Lernort‑Mentor:innen

Eine kurze Lernort‑Mentor:innen‑Schulung (1–3 Stunden) reicht aus, um:

  • Projekte selbständig zu begleiten
  • Schüler:innen bei der Gestaltung zu unterstützen
  • die ARK sinnvoll einzusetzen

4.6.Können Schulen eigene Inhalte und Formate umsetzen – oder nur Green‑Steps‑Projekte?

Ja, ausdrücklich.

Die ARK ist ein Digital Commons, kein fixes Programm.
Schulen, Gemeinden und Vereine können:

  • eigene Themen
  • eigene didaktische Konzepte
  • eigene Formate

entwickeln – die ARK unterstützt dabei:

  • Struktur
  • Transparenz
  • Vernetzung
  • Visualisierung von Wirkung

Green Steps ist Initiator und Anwender, nicht Eigentümer der Inhalte.


4.7.Was bleibt nach dem Projekt?

Im Unterschied zu klassischen Projekten bleibt:

  • eine öffentliche Lernroute
  • ein nutzbarer Lernort
  • dokumentiertes Wissen
  • ein Beitrag für:
    • andere Schulklassen
    • die Gemeinde
    • Besucher:innen

Schüler:innen erleben:

„Unser Lernen hat Bedeutung über die Schule hinaus.“

Das ist ein Kernprinzip von place‑based learning.


4.8.Warum ist das für Gemeinden interessant?

Weil Gemeinden dadurch:

  • Bildung mit Regionalentwicklung verbinden
  • Jugendliche in reale Gestaltungsprozesse einbinden
  • Natur‑ und Kulturräume sichtbar und vermittelbar machen
  • Projekte erhalten, die bleiben

Mura Calling ist ein gutes Beispiel dafür, wie Schulprojekte:

  • regionale Identität stärken
  • Bewusstsein für Landschaft schaffen
  • und Gemeinden langfristig bereichern.

4.9.Ist dafür viel Technik nötig?

Nein.

  • meist reicht ein Smartphone pro Gruppe
  • Technik wird angeleitet und sinnvoll eingebettet
  • der Fokus liegt auf:
    • Wahrnehmung
    • Bewegung
    • Zusammenarbeit
    • Reflexion

Das Smartphone wird vom Ablenkungs‑ zum Lern‑ und Dokumentationswerkzeug.


4.10.Wie viele Workshops sind vorgesehen und wie viel Unterrichtszeit braucht es?

Minimalvariante (niedrigschwelliger Einstieg)

  • 1 Workshop mit den Schüler:innen
  • Dauer: 3 Unterrichtseinheiten (≈ 3 Stunden)
  • Lehrer:innen‑Zeitaufwand: minimal

Diese Variante eignet sich besonders für:

  • erste Pilotprojekte
  • einzelne Klassen
  • Schulen mit engem Zeitrahmen

4.11.Wie funktioniert die Minimalvariante mit 3 UE konkret?

  1. Vorbereitung (durch Green Steps)
    • Abstimmung mit einer interessierten Lehrperson
    • Planung einer Quest in der Schulumgebung
    • zeitlicher Vorlauf: mindestens 1 Woche
  2. Workshop mit den Schüler:innen (3 UE)
    • kurze Einführung in:
      • das ARK‑Konzept
      • Spiel‑ und Gestaltungslogik
    • Schüler:innen spielen die Quest in kleinen Teams
    • Nutzung des Smartphones zur Kartierung von Natur‑ und Kulturelementen
    • Feedback‑Circle zum Abschluss (Eindrücke, Ideen, Reflexion)

Dieser Workshop ist erprobt und wird für SekI bereits offiziell angeboten
(z. B. Bildungschancen Wien).


4.12.Unterscheidet sich das Angebot für SekI und SekII?

SekI

  • Fokus: Spielen & Erkunden
  • Ziel: Wahrnehmung des Lebensraums, Einstieg in place‑based learning
  • Ergebnis: Verständnis, Motivation, erste Kartierungen

SekII

  • Fokus: Entwerfen einer eigenen Route
  • Schüler:innen werden zu Gestaltenden
  • Ziel: eigenständige Entwicklung eines Lern‑ oder Erlebnisformats

4.13.Geht es in SekII also um das Entwerfen einer Route?

Im Rahmen des Green Steps Formates Big Friendly Giants, ja. Hier steht für SekII  das Entwerfen von Routen / Lernpfaden im Mittelpunkt und es gibt einen eigenen 3‑stündigen Workshop / Training, der:

  • Design von Lernrouten vermittelt
  • didaktische und technische Grundlagen verbindet
  • die ARK‑Funktionen praktisch erlebbar macht

Alternative ortsbezogene Lernprojekt wie Healing Herbs können aber über die ARK ebenso abgebildet werden.  Es handelt sich bei der ARK um ein offenes, föderiertes, soziales Lern‑, Beteiligungs‑ und Qualifizierungssystem, das für alle Formate des ortsbezogenen Lernens verwendet werden kann.

 


4.14.Brauchen Lehrkräfte dafür eine Schulung?

Ja – und das ist ein zentraler Erfolgsfaktor.

Aus der Erfahrung von Green Steps ist es sinnvoll, dass:

  • mindestens eine, besser mehrere Lehrpersonen
  • als Lernort‑Mentor:innen qualifiziert sind

Lernort‑Mentor‑Schulung

Diese Schulung erfolgt vor dem Schüler:innen‑Workshop.


4.15.Wie sieht ein sinnvoller Ablauf für SekII aus?

  1. Lernort‑Mentor‑Schulung für Lehrkräfte (1–3 Std.)
  2. Gemeinde-Mentor-Schulung mit den Schüler:innen (3 Std.)
  3. Weiterarbeit durch die Schüler:innen:
    •  als Semesterprojekt
    • Alternative zu Referaten
    • Arbeit in Teams
  4. Abschluss:
    • Schüler:innen präsentieren & bewerten ihre Routen
    • Ergebnis ist ein echtes, nutzbares Produkt

Das hat sich als sehr hochwertiges Semesterprojekt bewährt.


4.16.Wann ist ein realistischer Startzeitpunkt?

  • Einstieg ist jederzeit möglich: insbesondere durch die Big Friendly Giant workshops, welche bei Schlechtwetter bzw während der Wintermonate im Klassenzimmer vorbereitend umgesetzt werden können. 
  • realistisch und sinnvoll: Informationsgespräch am Ende eines Semesters oder Schuljahres und Start im darauffolgenden Semester

4.17. Ist eine Klasse oder sind mehrere Klassen für den Einstieg notwendig? 

Beides ist möglich.

  • 1 Klasse: gut für Pilotprojekte
  • 2 Klassen oder ein gesamter Jahrgang:
    • mehr Dynamik
    • positiver Wettbewerb durch Gamification
    • stärkere Motivation

4.18.Wie viele Lehrer:innen müssen beteiligt sein?

  • Minimum:
    • eine engagierte Lehrperson
    • volle Unterstützung durch die Schulleitung
  • Empfohlen:
    • 3 oder mehr Lehrkräfte
    • fächerübergreifend
    • mit Interesse an langfristiger Implementierung

Beispiel aus der Praxis:
Am BORG Bad Radkersburg arbeiten u. a. Geografie, Informatik und Biologie gemeinsam an ARK‑Projekten.


4.19.Ist die Route später öffentlich nutzbar?

Ja – das ist ein zentrales Prinzip der ARK.

  • Routen stehen:
    • Einheimischen
    • Besucher:innen
    • anderen Schulklassen
    • der Gemeinde

Schüler:innen schaffen etwas Bleibendes, das reale Nutzung erfährt.
Das ist der Kern von place‑based learning.

ARK‑Schulprojekte verbinden Lernen, Gestalten und Verantwortung – mit überschaubarem Zeitaufwand und langfristiger Wirkung.


4.20.Kann die ARK Lernen an Grundschulen unterstützen? 

Ja – die ARK kann sehr gut zur Unterstützung von place‑based learning Projekten an Grundschulen eingesetzt werden, unter bestimmten didaktischen Rahmenbedingungen.

Kurzfassung vorweg:

Die ARK ist altersunabhängig nutzbar, aber Rollen, Methoden und technische Nutzung werden dem Entwicklungsstand der Kinder angepasst

5. Place‑based Learning mit Unterstützung der ARK in der Grundschule


5.1.Was ist in der Grundschule möglich?

Mit Unterstützung der Green Steps ARK können Grundschulen z. B.:

  • Lernwege in der unmittelbaren Umgebung der Schule erkunden
    (Schulhof, Park, Bach, Dorfplatz, historische Orte)
  • Natur‑ und Kulturelemente beobachten, benennen, fotografieren und beschreiben
  • einfache Fragen, Geschichten oder Aufgaben an Orten verorten
  • gemeinsam sichtbare Lernergebnisse schaffen, die bleiben

Der Fokus liegt nicht auf Technik, sondern auf:

  • Wahrnehmung
  • Beziehung zum Ort
  • gemeinschaftlichem Lernen
  • Stolz auf das eigene Umfeld

5.2.Wie wird die ARK altersgerecht eingesetz

Für Volksschule und frühe Sek I gilt:

  • Lernen findet analog und vorwiegend draußen statt
  • Schüler:innen:
    • beobachten
    • zeichnen
    • erzählen
    • diskutieren
    • bewegen sich im Raum
  • Die digitale Ebene liegt bei den Erwachsenen:
    • Planung der Lernorte
    • Dokumentation der Ergebnisse
    • Zusammenführung der Beobachtungen

👉 Die ARK ersetzt kein didaktisches Setting, sie unterstützt Lehrpersonen, place‑based learning sinnvoll zu organisieren. Die ARK bringt Struktur ins Lernen am Ort – nicht Bildschirme in Kinderhände.


5.3.Typische Projektformate für Grundschulen

Beispiele für gut geeignete Formate:

  • „Unser Schulumfeld entdecken“
  • „Lieblingsorte und Ruheorte“
  • „Wasser, Bäume, Tiere rund um unsere Schule“
  • „Geschichten aus unserem Ort“
  • „Was wir schützen wollen“

Diese Projekte lassen sich:

  • als mehrwöchiges Klassenprojekt
  • oder als Projektwoche
  • oder eingebettet in Sachunterricht, Deutsch, Kunst, Bewegung & Sport umsetzen

5.4.Welche Vorbereitung braucht es?

Sehr empfohlen ist:

  • mindestens eine Lernort‑Mentor:innen‑Schulung für interessierte Lehrpersonen
    (Dauer: ca. 1–3 Stunden, je nach Erfahrung)
  • gemeinsame Abstimmung:
    • Altersstufe
    • Gruppengröße
    • Mediennutzung
    • Lernziele

Danach können Lehrpersonen:

  • eigene Routen / Lernpfade anlegen
  • Projekte selbstständig weiterführen
  • die ARK langfristig im Schulalltag nutzen

5.5.Für wen ist das besonders relevant?

Besonders geeignet für:

  • Grundschulen mit Interesse an:
    • Umweltbildung
    • Demokratiebildung
    • sozialem Lernen
    • regionaler Identität
  • Schulen, die:
    • projektorientiert arbeiten
    • fächerübergreifend denken
    • Lernen stärker an reale Orte binden möchten

5.6.Zusammengefasst

Ja – die ARK unterstützt place‑based learning in der Grundschule sehr gut,
wenn sie pädagogisch gerahmt, altersgerecht eingesetzt
und von qualifizierten Lehrpersonen begleitet wird.

 

6. Wie unterstützt die ARK Müllsammelaktionen durch Gamification?

Kurzantwort:
Die Green Steps ARK macht Müllsammelaktionen zu einer kooperativen RESTORE‑Erfahrung, bei der Engagement sichtbar wird, Motivation steigt und Lernen langfristig wirkt. Statt einmaliger Clean‑Ups werden Beiträge gemeinsam dokumentiert, visualisiert und über Zeit verbunden – unabhängig davon, ob es sich um Plastic Pirates, Earth‑Day‑Aktionen oder schulische Müllsammelprojekte handelt.


🎥 Erklärvideo: Müllsammeln & Gamification in der ARK

Das folgende kurze Manual‑Video zeigt praxisnah, wie Müllsammelaktionen mithilfe der ARK spielerisch strukturiert und sichtbar gemacht werden.

👉 [Erklärvideo ansehen – Müllsammeln & Gamification in der ARK]


6.1.Was macht die ARK dabei konkret?

  • Kooperative Struktur
    Teilnehmende sammeln allein oder in Teams – der Beitrag wird fair auf alle verteilt.
  • Sichtbare Wirkung
    Gesammelte Müllmengen und Lernzeit werden auf Profilen visualisiert
    (z.  Impact Points, Kilogramm Müll).
  • Motivation durch Spielmechaniken
    Storytelling, Team‑Modus und Ranglisten fördern Wiederholung und Beteiligung.
  • Lernen durch Handeln
    Sammeln, Wiegen und Sortieren schaffen direkte, sinnliche Lernerfahrungen.

6.2.Pädagogischer Hintergrund

Das im Video gezeigte Format basiert auf:

  • handlungsorientiertem Lernen (Montessori‑inspiriert)
  • früher Naturerfahrung als Grundlage von Verantwortung
  • Storytelling, um Eindrücke im Langzeitgedächtnis zu verankern
  • Gamification, um Engagement zu verstetigen und zu skalieren

Die ARK dient dabei als digitale Infrastruktur, nicht als Selbstzweck.


6.3.Für wen ist das besonders relevant?

  • Schulen (Unterricht, Projekttage, Semesterprojekte)
  • Gemeinden & Vereine (Umwelt‑ & Beteiligungsaktionen)
  • Kinder & Jugendliche (sichtbares, sinnvolles Engagement)
  • Entscheidungsträger:innen, die Wirkung und Beteiligung nachvollziehen möchten

Mit Unterstützung der Green Steps ARK wird Müllsammeln zu einer kooperativen RESTORE‑Praxis, bei der Engagement sichtbar bleibt und über einzelne Aktionen hinaus Wirkung entfaltet.


7. Place‑based Learning in Zone 1 mit  Groovy Garden & Healing Herbs


7.1.Was bedeutet „place‑based learning“ in der Zone 1?

Zone 1 bezeichnet den unmittelbaren Lernraum rund um das Schulgebäude, insbesondere den Schulgarten.
Place‑based learning nutzt diesen konkreten Ort als Ausgangspunkt für Lernen durch Handeln, Beobachten und Verantwortung übernehmen. Wissen wird nicht abstrakt vermittelt, sondern entsteht aus der direkten Beziehung zu Boden, Pflanzen, Jahreszeiten und gemeinsamer Praxis.


7.2. Welche Rolle spielen Groovy Garden und Healing Herbs in der ARK?

Groovy Garden und Healing Herbs sind zwei erprobte Green‑Steps‑Formate, mit denen die Funktionalitäten der Green Steps ARK im Schulgarten entwickelt und getestet wurden.
Beide Formate:

  • finden in Zone 1 (Schulgarten) statt

  • verbinden praktisches Tun mit strukturiertem Lernen

  • werden über die ARK dokumentiert, visualisiert und spielerisch begleitet

  • stärken die bioregionale Identität der Teilnehmenden

  • sind skalierbar und auf andere Schulen übertragbar


7.3. Worin unterscheiden sich Groovy Garden und Healing Herbs?

Groovy Garden

  • Zielgruppe: Primarstufe & Sekundarstufe I

  • Fokus: Gemüseanbau, Ernährung, Verantwortung für ein eigenes Beet

  • Didaktischer Ansatz:

    • jede Klasse übernimmt ein klar abgegrenztes Beet (z. B. 3 × 3 m)

    • Lernen entlang des Jahreszyklus (Planung, Aussaat, Pflege, Ernte)

    • starke Einbindung von Teamarbeit, Kreativität und Alltagskompetenzen

  • Pädagogische Schwerpunkte:

    • ökologische Grundbildung

    • Ernährungskompetenz

    • Kooperation, Empathie, Geduld

  • Typischer Output:

    • geerntetes Gemüse

    • dokumentierte Lernstunden und Artenkenntnis in der ARK

    • sichtbare Aufwertung des Schulgeländes


Healing Herbs

  • Zielgruppe: Sekundarstufe II (Oberstufe)

  • Fokus: Heil‑ und Gewürzkräuter im Kontext von Humanbiologie & Medizin

  • Didaktischer Ansatz:

    • Anlegen und Pflegen eines Kräuterbeetes

    • Verbindung von Pflanzenkunde mit Wirkstoffen, Physiologie und Gesundheitsfragen

    • reflektierter Umgang mit traditionellem Wissen und moderner Medizin

  • Pädagogische Schwerpunkte:

    • Humanbiologie

    • Grundlagen von Medizin, Prävention und Selbstfürsorge

    • kritisches Denken zu Naturheilkunde und evidenzbasierter Medizin

  • Typischer Output:

    • dokumentierte Kräuterprofile

    • Lernstunden zu Wirkung, Anwendung und Grenzen pflanzlicher Medizin

    • vertiefte bioregionale und körperbezogene Selbstwahrnehmung


7.4. Warum eignen sich diese Formate besonders für Zone 1?

Zone 1 erlaubt regelmäßige, niederschwellige Nutzung ohne Exkursionen oder aufwändige Logistik.
Beide Formate zeigen, dass bereits kleine Flächen ausreichen, um:

  • Verantwortung über längere Zeiträume zu übernehmen

  • ökologische Zusammenhänge im Alltag zu erleben

  • Lernen emotional, körperlich und sozial zu verankern

Der Schulgarten wird so vom „Außenraum“ zum integralen Lernort.


7.5. Welche Rolle spielt die Green Steps ARK konkret?

Die ARK macht die Projekte sichtbar und anschlussfähig:

  • erfasste Lern‑ und Praxisstunden (Impact Points)

  • Dokumentation von Arten, Pflanzen und Aktivitäten

  • Visualisierung individueller und kollektiver Beiträge

  • Vergleichbarkeit und Replizierbarkeit für andere Schulen

  • Motivation durch Gamification statt Bewertung


7.6. Welche Voraussetzungen braucht es für das Gelingen der Projekte?

Aus den Erfahrungsberichten lassen sich folgende Schlüsselfaktoren ableiten:

  1. Unterstützende Schulleitung
    Rückhalt durch die Direktion ist entscheidend, insbesondere bei Raum‑ und Nutzungsfragen.

  2. Mindestens eine engagierte Lehrperson
    Kontinuität ist wichtiger als Perfektion.

  3. Klare Zuständigkeiten
    Wer gießt? Wer ist im Sommer verantwortlich? Diese Fragen müssen vorab geklärt sein.

  4. Niederschwellige Infrastruktur
    Kleine Beete, einfache Werkzeuge, kostengünstige Bewässerungslösungen reichen aus.

  5. Realistische Zeitplanung
    Lieber regelmäßig kurze Einheiten als seltene Großaktionen.


7.7. Welche typischen Hürden treten auf?

Häufige Herausforderungen sind:

  • institutionelle Trägheit oder unklare Zuständigkeiten

  • fehlende Finanzierung für kleine Sachkosten

  • Sorge vor zusätzlicher Belastung für Lehrkräfte

  • Unsicherheiten bezüglich Haftung und Pflege in den Ferien

Die Erfahrungsberichte zeigen jedoch: Diese Hürden sind lösbar, wenn Projekte klein starten, transparent kommuniziert werden und durch die ARK strukturell unterstützt sind.


7.8. Für wen sind die Formate besonders geeignet?

  • Schulen mit begrenzten Außenflächen

  • Lehrkräfte, die handlungsorientiert arbeiten möchten

  • Schulen, die ökologische Bildung nicht nur theoretisch, sondern praktisch verankern wollen

  • Bildungseinrichtungen, die Lernen sichtbar machen und teilen möchten